Entwicklung einer Pkw-Variante

Die Anzahl der Fahrzeugsegmente und Varianten ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Heute sind Micro- bis Maxivans, Crossover Fahrzeuge oder SUV’s auf dem Markt, um nur einige Beispiele zu nennen.
Um den unterschiedlichen Kundenwünschen gerecht werden zu können, gibt es auch bei den Motorisierungen große Varianz. Über allem steht die Effizienz, doch auch Motorleistung und Drehmoment sind wichtige Kaufkriterien. Mit noch geringen Stückzahlen halten ferner elektrische oder zumindest elektrifizierte Antriebe Einzug in die Pkw-Welt.
Darüber hinaus ändert sich die weltweite Gesetzgebung stetig! Maximal zulässige Emissionen werden weiter eingeschränkt, die Regularien zur Überwachung dieser Emissionen im Betrieb des Fahrzeuges verschärft.
In Summe ergibt sich eine steigende Anzahl von möglichen Fahrzeugvarianten, die für unterschiedliche Zielmärkte - entsprechend der jeweiligen Gesetzgebung - entwickelt werden müssen.
Typischerweise startet die Entwicklung einer Pkw-Variante für einen Dienstleister mit der Antriebsintegration. Hier gilt es Lösungen zu finden, wie sich ein existierender Antrieb mechanisch in das Fahrzeug integrieren lässt. Doch auch die elektrisch/elektronische Anbindung ist oft anspruchsvoll. Häufig müssen hier funktionale Anpassungen an und in der Software der beteiligten Steuergeräte vorgenommen werden. Diese müssen sich ihrerseits in die vorhandene Steuergeräte-Architektur einfügen und perfekt an die Vernetzungstopologie adaptiert werden.
Sind alle Teile beschafft, erfolgt der Einbau von Motor und Getriebe in das Erprobungsfahrzeug. Steuergeräte beginnen nun unbemerkt über Bussysteme miteinander zu kommunizieren. Betriebsmedien strömen über neue Leitungen.
Wenn der Motor dreht, scheint die Arbeit geschafft. Doch weit gefehlt! Die neugeborene Fahrzeugvariante rüttelt und schüttelt sich, die Fahrzeuginstrumente blinken und leuchten.

In diesem Stadium fängt die Arbeit der Applikation erst an. Jetzt müssen die zahlreichen zum Teil neuspezifizierten Funktionen mit Leben gefüllt werden. Rund 40.000 Einstellmöglichkeiten (sog. Labels) wünschen die Aufmerksamkeit der Applikateure. Diese haben beispielsweise Einfluss auf die zeitliche Wahl der Einspritzung oder auf das Verhalten des Antriebs auf extreme Hitze, Höhe oder Kälte.
Hierbei kümmern sich die vielen Ingenieure in diesem Entwicklungsstadium darum, dem späteren Kunden Ihre Arbeit zu verbergen. Keine Auffälligkeiten ist die Devise, es sei denn sie heißt Agilität, Laufkultur oder exzellenter Verbrauch.

Um Ihre Ziele zu erreichen, entwickeln und testen unsere Ingenieure den Antrieb Ihrer Fahrzeugvariante. Auf einem unserer hochmodernen Motorenprüfstände oder auch fahrender Weise auf der ganzen Welt.
Von A-Z! Von A wie Antriebsintegration bis zu Z wie Zertifizierung.
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Für weiterführende Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 

APS-technology GmbH

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