Emissionstests auf dem Motorenprüfstand

Erste Entwicklungsteile oder Versuchsfahrzeuge stehen zu Beginn einer Antriebsentwicklung oft nur sehr begrenzt zur Verfügung. Der Projektplan ist „sportlich ambitioniert“ und kostenseitig sollen sämtliche Synergien genutzt werden.

Bei der Applikation von Antriebssträngen ist die beschriebene Situation fast schon Standard. Wir als Dienstleiter verstehen Ihre Situation und suchen ständig nach Lösungen, weitere Potentiale im Entwicklungsprozess zu generieren.

Vor dem Hintergrund steigender technischer Freiheitsgrade bei gleichzeitig verkürzten Entwicklungszeiten, versuchen wir die Antriebsentwicklung von der Straße auf den Fahrzeugprüfstand und von dort weiter auf den Motorenprüfstand zu verlagern.

Besonders die Bestätigung neu entwickelter Konzepte am Motor oder am Abgassystem erfordern belastbare Emissionsergebnisse bereits zu einem frühen Zeitpunkt im Entwicklungsprozess.
Während hierzu in der Entwicklung von Pkw-Antrieben großteils mit Versuchsfahrzeugen umfangreiche Emissions-Rollentests durchgeführt werden, ist es der APS gelungen, Teile dieser Umfänge auf unseren hochdynamischen Motorenprüfständen zu bearbeiten. Durch intelligentes Thermomanagement und Konditionierung aller Verbrauchs- und Betriebsmedien wird der Motor hierbei quasi wie im Fahrzeug betrieben.

Umbauten am Motor oder am Abgassystem sind am Motorenprüfstand einfacher umzusetzen. Durch zusätzliche Schnellkühlung der Betriebsmedien und peripherer Bauteile (z.B. Abgasanlage) kann die Anzahl der möglichen Tests auf bis zu acht Volltests NEFZ pro Tag erhöht werden. Qualitative Emissionsergebnisse können somit deutlich schneller erreicht werden als bisher.

Für weiterführende Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 

APS-technology GmbH

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