Fliegender Dieselmotor

Die Idee ist alt! Die Anforderung an den Antrieb im wahrsten Sinne des Wortes hoch!
Neben dem Wunsch nach hoher Leistungsdichte, kleinem Bauraum und einer besonderen Robustheit, treten die Effizienz und natürlich der Preis immer weiter in den Vordergrund.

Der Pkw-Dieselmotor stellt zur Erfüllung dieser Anforderungen eine ideale Ausgangsbasis dar. Der Weg in die Luft erfordert aber umfangreiche Anpassungen!
Im Unterschied zum Pkw wird in der Fliegerei häufig Kerosin als Kraftstoff verwendet. Hierfür sind natürlich Anpassungen an der Motormechanik und auch an der Motorapplikation erforderlich.

Unter vielfältigen klimatischen Umgebungsbedingungen muss das Flugzeug mit möglichst hoher Startleistung in die Höhe steigen können. Hier wird für den Motorentwickler nun tatsächlich die Luft dünner. Durch den abnehmenden Sauerstoffpartialdruck ist die Leistung des unveränderten Pkw-Motors in üblicher Flughöhe zu gering. Deshalb muss ein neues Optimum zwischen Startleistung am Boden und Maximalleistung in der Höhe gefunden werden. Immer unter den allgemeinen Prämissen der Sicherheit und der Effizienz.
Um einem solchen Vorhaben Flügel zu verleihen, sind freilich umfangreiche Adaptionen am Triebwerk vorzunehmen, die sich ausgehend vom Grundmotor, über Anbauteile bis zur Motorsteuerung erstrecken.
Doch auch bei der Kalibrierung des Triebwerks trennt sich „Spreu vom Weizen“. Wer im Flugobjekt bei rund 6000m Höhe die Wiederstartfähigkeit des Motors testet, braucht einiges Selbstvertrauen in die eigenen technischen Fähigkeiten.

Partner für die Theorie eines solchen Vorhabens finden Sie viele!
Praktiker, die Ihnen vom Schreibtisch ins erste Flugzeug folgen, gibt’s bei uns.

 

Für weiterführende Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 

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